Stadtwerke Erfurt: Sauhaufen!
Kann das eigentlich angehen, dass man keine Ratenzahlung für die Schlussrechnung bekommt, wenn man den Anbieter wechselt? Anscheinend schon.
So geschehen heute bei den Stadtwerken in Erfurt. Ich hatte im letzten Herbst meinen Gasanbieter in Folge der Preiserhöhung bei den SWE gewechselt, damit ich 10 Euro monatlich sparen kann. Nun ist die Schlussrechnung etwas höher ausgefallen, als erwartet und ich habe nachgefragt, ob eine Ratenzahlung möglich sei. Die Antwort grenzt an Diskriminierung: Nein. Und warum nicht? Weil ich den Anbieter gewechselt habe. Dabei scheint es völlig egal zu sein, dass ich immer noch Stromkunde bei den Stadtwerken bin.
Aber da es sich dabei um eine interne Anweisung handelt, wird das schon seine Richtigkeit haben. Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Fenster: Dürfen politische Abweichler Kunde bei den Stadtwerken werden? Bekommt man dort als Ausländer einen anderen, möglicherweise teureren, Vertrag? Ich würde dieses Vorgehen gerne mit einer Zeit vergleichen, die nun schon siebzig Jahre zurückliegt, aber soweit lehne mich dann doch nicht aus dem Fenster.
Ich werde mich wohl mal nach einem anderen Stromanbieter umsehen. Mit so einem Sauhaufen möchte ich langfristig nichts mehr zu tun haben…

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